Europa wir kommen!

Was vor drei Jahren mit einem Sternmarsch gegen Arbeitslosigkeit in Frankreich begann, erfaßt heute ganz Europa.

Denn jede/r Fünfte in der europäischen Union ist erwerbslos und lebt an der Armutsgrenze.

Löhne und Sozialleistungen werden nach unten gedrückt, soziale Spaltungen vertieft, Rassismus und Ausgrenzung verstärkt. Gleichzeitig konzentriert sich der Reichtum in den Händen einiger weniger. Die natürlichen Lebensgrund-lagen werden zerstört.

Eine unerträgliche Situation!

Die Maastricht II Konferenz im Juni in Amsterdam will über soziale Probleme überhaupt nicht reden.

Wir, ein internationales Bündnis von Erwerbsloseninitiativen, Gewrkschaften, Flüchtlings-, Frauen- und anderen sozialen Gruppen, wollen die Arbeitslosigkeit bei der Wurzel packen. Wir fordern eine radikale Arbeitzeitverkürzung mit dem Recht auf einen Arbeitsplatz für alle, die ihn wollen. Wir fordern Bildung, Wohnung und Gesundheit für alle und die Gleichstellung von Frau und Mann. Unser Ziel ist ein ökologisches Europa ohne Festungsmauern in dem jede und jeder ein existenzsicherndes Einkommen haben kann, das ein Leben in Würde garantiert.

Wir rufen zum Europäischen Marsch gegen Erwerbslosigkeit, ungeschützte Beschäftigung und Ausgrenzung auf. Ab dem 15. April marschieren Tausende aus vielen Ländern Europas nach Amsterdam. Diese internationalen Sternmärsche werden am 14. Juni in einer Großdemonstration münden. Vom 12 bis 17. Juni findet dort auch ein Gegengipfel zum Regierungsgipfel statt.

 

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Und so kommen wir nach Amsterdam